Über mich

Am 7. Februar 1975 wurde ich in Müllheim geboren. Als ich in der 2. oder 3. Klasse der Grundschule war (man weiss es nicht mehr so genau) habe ich in einem Elektro-Geschäft neben der Grundschule zwei stabo Handfunkgeräte (stabo multifon alfa 02) gesehen. Das war etwa 1983.

Ich habe meine Eltern so lange bearbeitet bis ich die Handfunkgeräte bekommen habe. Die Geräte hatten Kanal A und B (Kanal 14 und 8 AM). Zunächst habe ich mit meinem Freund der in unserer Nähe wohnte oft gefunkt.

Nach ein paar Tagen wurde mir das zu langweilig also bin ich durch Neuenburg gelaufen. Meine Eltern haben mir noch zuvor empfohlen „kleiner Junge sucht Funkfreund“ zu rufen. Dies habe ich getan während ich durch Neuenburg lief.

Plötzlich meldete sich ein älterer Herr aus unserem Ort. Er hatte sich versehentlich auf Kanal 8 (anstelle Kanal 9) verirrt wie sich später herausstellte. Es war Walter mit Rufname „Opi“. Es dauerte nicht lange bis ich ihn besucht habe. Er war zwar nicht der Gerätebastler aber dafür hat er Radios, Lautsprecher und vieles mehr in alle nur denkbaren Gehäuse gebaut, z.b. Lautsprecher im Bierfass, Gitarre, Sofa, Schrank, etc.. Ausserdem hatte er noch einen Schrebergarten aus dem er oft QRV war.

In seinem Schrebergarten hat er ausschließlich biologisch angebaut. Ich habe ihn dort fast täglich besucht. Nach einem kleinen Vesper haben wir oft Antennen gebastelt, QSO gefahren und uns über Gott und die Welt unterhalten.

Noch im Alter von 8 Jahren habe ich die erste Heimstation DNT Meteor 5000 bekommen und im Garten eine „Hochantenne“ Ringo Ranger installiert. Damit konnte ich schon wesentlich mehr Stationen empfangen als zuvor. Aber es war die Zeit in der 40 Kanäle aufkamen. Es gab also immer viele Stationen, die auf FM verschwunden sind.

Daraufhin musste ich natürlich wieder meine Eltern bearbeiten und so habe ich eine Albrecht 4000 bekommen. Allerdings hat das Teil nicht funktioniert. Es war ein Gebrauchtgerät. Ich denke, dass die Sicherung durchgebrannt war. Aber ich habe es umgetauscht gegen die Stabo xm4012n.

Somit hatte ich eine relativ gute Ausrüstung. Sogar auf dem Fahrrad war ich QRV. Das war etwa 1985 und war wohl der „Ursprung“ des Mobilfunks. Die Stabo xm4012n war vorne auf dem Lenker montiert. Eine Motorradbatterie auf dem Gepäckträger unter dem Sattel lieferte die nötige Energie. Meist habe ich eine DV27-lang auf dem Gepäckträger montiert.
Für die Heimstation zuhause musste mir mein Vater einen Laternenmast von der Gemeinde besorgen. Dieser wurde zu einem 10m Mast zusammen-geschweißt. Der Mast stand bis 2009 also gut 25 Jahre lang. Unter Equipment könnt ihr ihn noch sehen.

Während der Funkerzeit habe ich viele Freunde kennengelernt. U.a. Nautilus, Ralf aus Badenweiler / Sehringen. 1991 kamen wir gemeinsam auf die Idee die Amateurfunklizenz in Angriff zu nehmen. Wir meldeten uns für den Lizenzkurs im OV Freiburg an. Von September 91 bis April 92 fuhren wir wöchentlich nach Freiburg um den Kurs zu besuchen. Zu dieser Zeit wohnte Ralf in Tunsel und ich bin mit meinem 80er Moped zu ihm gefahren bei Wind, Regen und Schnee. Oft bin ich patsch-nass im Lizenzkurs gesessen und oft funktionierte die Heizung nicht. Im Nachhinein muss man sagen, dass es eine harte Zeit gewesen ist 😉

Am 10. April 1992 haben wir die Lizenzprüfung beim BAPT Freiburg erfolgreich abgelegt. Ralf bekam das Rufzeichen DG2GGR und ich DG2GHT. 1994 haben wir angefangen CW zu lernen da wir die technischen Punkte bereits hatten. Am 26. Juli 1995 habe ich jedenfalls die CW-Prüfung abgelegt und das neue Rufzeichen DF8TH bekommen.

Danach war ich erstmal aus dem Urlaub als SV9/DF8TH/P QRV.

Bis 1999 war ich viel QRV. Danach habe ich die Ausbildung angetreten und das tägliche QRL nahm seinen Lauf. Die Funkerei lies etwas nach. Bis 2005 habe ich wenig gemacht. Oft war ich als SWL QRV.

Seit 2005 bin ich wieder aktiv dabei. Einfach ein schönes Hobby die Funkerei.

73 de DF8TH
Tobias